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Da ich mit dem anderen Blog ein paar Schwierigkeiten hatte (bzw. an die Grenzen der dort gegebenen Software gestossen bin), habe ich mich dazu durchgerungen, diesen Blog wieder zu beleben.

Das bedeutet, dass ich in den letzten Tagen die neuen Beiträge von drüben hierher kopiert habe (vorwiegend erstmal die Lyrik und Prosa, eventuell kopiere ich ein paar der alten Beiträge in den nächsten Tagen auch noch), was mich dazu bringt, mich bei all jenen zu entschuldigen, die den Blog eventuell noch im RSS-Feed hatten und mit einer Vielzahl von Beiträgen bombadiert wurden.

Wie dem auch sei, jetzt bin ich wieder hier, und der Blog ist auch mit meiner Domain verknüpft.

Wie schon mancherorts erwähnt, lege ich dieses Blog zu den Akten. Das hat vielfältige Gründe, die ich nicht zerpflücken möchte.

Die ganzen Gedichte/Geschichten und ein Großteil der Beiträge habe ich kopiert und mit auf das neue Blog gezogen.

Dieses findet man unter: http://hypothe.se

alles liebe

Lia

Nur eine kurze Zwischenmeldung, bevor ich wieder einen etwas ausführlicheren Beitrag schreibe:

Ich mag ja Spiegel-Online. Gerade in letzter Zeit sind die Schreiberlinge zudem zu meiner Freude recht zynisch – allerdings auch schlampig. Ich weiß: In Eile schreiben macht weder Spaß, noch verlockt es dazu sich auf die mühsame Fehlersuche zu begeben. Aber liebe Spiegel-Schreiberlinge: Nur ein Rechtschreib-Programm reicht nun mal nicht. Versucht doch mal wieder einen Artikel zu schreiben, bei dem ich nicht über mindestens einen Fehler stolpere. Ich weiß, das ist pedantisch. Aber dann habe ich noch mehr Spaß an Spon.

Wie unschwer zu erkennen ist, habe ich heute gebastelt. Das derzeitige Aussehen der Seite bleibt bis mir entweder das alte wieder gefällt oder ich mich mit einem der anderen anfreunden kann.

Das Werke-Verzeichnis ist nun auch soweit komplett. Einigen wird auffallen, dass es sich – für meine Verhältnisse – in einem heillosen Chaos (zeitlich wie thematisch) befindet. Naja, die ganzen Dinger einzustellen war erstmal genug Arbeit und die grobe Einteilung in Lyrik, Prosa und Zyklen muss erstmal genügen. Alles andere kommt später.

Es sind hier übrigens nicht alle Werke zu finden. Also kein Protest-Geschrei (okay, damit rechne ich nun wirklich nicht), was nicht hier steht, hat hier nichts zu suchen und ist im Zweifelsfall auf dotcom zu finden.

Die Kategorie Archiv führt für den geneigten Leser übrigens ins Leere, bzw. zu einer PW-Abfrage. Das hat einen einfachen Grund: Dort ist nichts zu finden, bis auf zusammenhangslose Notizen für mich selbst. Und das möchte ich nun wirklich niemandem antun…

Wer die Arbeiten zu den Brombeerfeldern mitverfolgt hat, dürfte wissen, dass ich spielend mehrere passable Szenen wochen- oder monatelang vor sich hinstauben lassen kann, ohne dabei nervös zu werden. Direkt nach der Fertigstellung habe ich zwei neue Szenen geschrieben – etwas sauer auf meine Kreativität, weil ich ursprünglich nicht gleich wieder Drama schreiben wollte.

Aber in Prosa war eine Fortsetzung nur schwer möglich und dann hatte ich plötzlich einen oder besser gesagt zwei Schlußmonologe fertig und in den letzten Tagen haben auch einige der neuen Charaktere an Gestalt zugewonnen.

Der ursprüngliche Cast umfasste noch siebzehn Rollen. Ich wollte mich ungern von den Charakteren der Brombeerfelder trennen, aber nun sind Isa, Pawel, Ben und Wilhelm dem Rotstift zum Opfer gefallen. Da waren es nur noch dreizehn.

Neben Juwel, Tamtam und einem weiteren alten Bekannten hat niemand das erste Stück überlebt. Die neue Rollen sind mir da natürlicher Weise noch sehr fremd. Also verwickelt man sie möglichst schnell in Dia- und Monologe.

Und da entwickelt so ein Stück ein gewisses Eigenleben. Die Figur der Kassandra sollte eigentlich nur einen Cameo-Auftritt bekommen. Jetzt hat sie einen der drei Eröffnungsmonologe (ja, ich mag die Dinger – nicht weil sie sich etwa einfacher schreiben ließen, sondern weil die Charaktere da sehr viel verlogener oder aufrichtiger sein können, als es in Dialogen möglich ist). Und sie wird die Handlung vorantreiben.

Wenn jemand eine Leseprobe haben möchte, dann kann er sich natürlich jederzeit melden – nur muß er mit einem gedanklichen Work in Progress-Stempel leben.

Wie der eine oder andere sicher schon bemerkt hat, sind die Beiträge in diesem Blog zur Zeit eher rar gesät. Das liegt unter anderem am Beginn meines Studiums und dem damit verbundenen Fehlen an Zeit. Man arbeitet schließlich ja auch noch, lernt so nebenbei neue Menschen kennen und hat in seiner spärlichen Freizeit eher Lust mit angenehmen Gesprächspartnern einen Kaffee trinken zu gehen, anstatt ein Blog zu füllen.

Andererseits liegt es auch daran, dass ich das Blog nicht mit einer Flut alter Texte überfluten möchte. Das werde ich wohl irgendwann demnächst in einem Schwall machen, damit man zwar die Möglichkeit hat, ein wenig in der Spielkiste zu wühlen, aber nicht ständig – wenn man das so gar nicht spannend findet – gelangweilt wird.

Neuer Texte wird es erst mal eher wenige geben. Momentan arbeite ich eher an Langzeitprojekten. Eventuell wird es eine Fortsetzung der Brombeerfelder geben, aber da Wunsch nach Prosa und Drang nach Drama sich noch immer fleissig streiten, wie das Ganze formal aussehen wird und ich nicht die geringste Ahnung habe, wie das Ende genau aussehen soll, kann das dauern.

In Planung habe ich jedenfalls für diesen Blog noch eine eigene Kategorie, die sich den linguistischen Themata widmen soll. Dies eher für Kommilitonen und Interessierte. Das kommt aber auch etwas darauf an, wie groß die Nachfrage danach ist.

Soweit also erst mal ein kurzer Zwischenstand.

Um mal auch ausnahmsweise etwas Werbung für etwas zu machen, in das ich auch etwas Arbeit investiert habe, hier sei allen Schreiberlingen der Wettbewerb von gedichte.com ans Herz gelegt. Es gibt die Möglichkeit, sich mit Lyrik, Prosa und/oder japanischen Formen wie Haiku oder Senryu zu beteiligen.

Zu gewinnen gibt es Ruhm und Ehre.

Meine Wenigkeit beteiligt sich vor allem als Juror im Bereich Prosa und als organisatorisches Nervenbündel. :)

Alles dazu hier und hier.

Da gibt es diesen Blog wirklich noch nicht lange und doch gelangen Nutzer von Internetsuchmaschinen schon über teilweise wirklich nicht passende Sachen auf diese Seite.

Anfragen wie „Lyrik Neologismus“, „Schachnovelle Gattungsbegriff“ und „Hebbel Kafka Fontane“ sind schlüssig und vielleicht haben entsprechende Nutzer auch etwas von meinen bescheidenen Beiträgen gehabt.

Nur rufen gerade die wenigen hier veröffentlichten Kurzgeschichten witzige Suchergebnisse hervor:

„speckröllchen leicht gemacht“, „Schulze Dusche Tür“ und „Ein Satz und vier wände“ rufen eine leicht gerunzelte Stirn bei mir hervor.

„Cabrio Kopfschmerzen“ find ich relativ witzig und „Ignoration“ bestätigt nur die Wirksamkeit des aus einem Versprecher resultierenden Neologismus.
Wenn ich allerdings „Junge Frauen suchen Sex“, „ich bin schwanger und möchte ficken“ und „blasen blasen blasen“ in den Search Engines entdecke, muß ich mich doch ernsthaft fragen, inwiefern meine Schreiberei dreckige Hintergedanken birgt, von denen ich noch nichts wußte…

Dieser Blog dient als Spielwiese und Gedankenvitrine, als Aktenschrank und Labor bis zur Fertigstellung des Projektes sisters-art mit Christiane Gathmann. Er soll neben diesem eine Fläche bilden für Gedanken zu Literatur, Madame Kreativität und dem Leben.

Kommentare, Verbesserungsvorschläge und Meinungen sind jederzeit erwünscht.

 

Momentan hantiere ich noch etwas mit der Technik, aber das sollte in ein paar Tagen alles laufen.