Allen die sich ein wenig mit der US-amerikanischen Medienlandschaft auskennen, sei die aktuelle Southpark Folge Dances with Smurfs empfohlen. Eine wunderbare Parodie auf Glenn Beck (und Sarah Palin und noch ein paar andere Leute – Southpark halt). Diese Woche scheint überhaupt GlennBeckBashingWeek auf Comedy Central zu sein.
Media
November 1, 2009
November-Soundtrack
Posted by liawell under Die Ignoration der Lia W., Laboratorium, MediaLeave a Comment
Da ich fürs Schreiben meist einen Soundtrack brauche, auch diesmal wieder. Auch wenn er sich diesmal sehr… krude gestaltet:
Aretha Franklin:
- Son of a preacher man
The Beatles:
- Black Bird
Belle & Sebastian:
- The Fox in the Snow
Billie Holliday:
- Cheek to cheek
Björk:
I’ve seen it all
Boomtown Rats:
- I don’t like mondays
Colin Hay:
- I don’t know why
- Maggie
- Wayfaring Sons
Damien Rice:
- Der Einfachheit halber einfach alles.
The Devlins:
- Waiting
Don MacLean:
- American Pie
Dota:
- Alles Du
Feist:
- Gatekeeper
Funny van Dannen:
- Arbeiterkinderdenkmal
- Engel
- Fanclub der Sehnsucht
- In meinem Auto
- Kunden der Zeit
- Sie sagte nein
Gundermann:
- Fliegender Fisch II
- Lancelots Zwischenbilanz
- Wo bleiben wir
Jan Koch:
- Ewiger Mai und Matt in drei Zügen Eins bis Drei
Johnny Mandel:
- Suicide is painless
Josh Ritter:
- Girl in the War
Komeda:
It’s alright baby
Konstantin Wecker:
- Bleib nicht liegen
- Das wird eine schöne Zeit
- Der alte Kaiser
- Frieden im Land
- Genug ist nicht genug
- Hexeneinmaleins
The Marmelade:
- Reflections of my life
The Rolling Stones:
- You can’t always get what you want
Smashing Pumkins:
- Tonight, tonight
Tomte:
- Die Schönheit der Chance
Wallis Bird:
- Bring me wine
- Moodsets
The Weepies:
- A Painting by Chagall
September 4, 2009
Während ich mich selbst in der Abschlussarbeitendpanikphase befinde, meine Wohnung sich trotz intensivem Wünschens noch nicht selbst geputzt hat und mein Briefkasten sich weigert wichtige Unterlagen zu empfangen, konnte ich heute mal wieder feststellen, dass meine Eltern irgendwas richtig oder gravierend falsch gemacht haben.
Zur Erklärung: Mich erwartete heute eine Plakatrolle mit dem Stempel der Royal Mail. Weil es Sachen gibt, die man Deutschland nicht bekommt, die es zwar in den USA gibt, die aber vom jeweiligen Anbieter nicht außer Landes verschickt werden und im Zweifelsfall Großbritanien eine nahe Alternative ist. Auch wenn meine letzte (sehr teure) DVD-Bestellung irgendwo zwischen Royal Mail und Deutscher Post versackt ist.
In der Rolle befanden sich übrigens ein BSG-Abendmahlsbild, das jetzt dekorativ aber schief weil Altbau über meinem Bett hängt… und wo ich das Stephen Colbert Poster hinhänge, das ebenfalls riesig ist, weiß ich noch nicht. Vielleicht räume ich einfach die komplette Wohnung um, damit sich ein Plätzchen auftut. Und andere Menschen denken, TvTropes-Sucht wäre ein Problem….

November 20, 2007
Nachdem ich lange nichts hab von mir hören lassen, gibt es heute zumindest einen Link zu einem neuen Projekt, an dem ich gedanklich in letzter Zeit gearbeitet habe: Spieglein. Um was es sich dabei handelt, kann der interessierte Leser eben da nachlesen.
Juni 25, 2007
Web 2.0 @ Uni
Posted by liawell under Die Ignoration der Lia W., Gott und die Welt, Media[2] Comments
Web 2.0 ist ja grad „in“. Das merkt man schon daran, dass inzwischen fast jeden Tag ein Artikel zu diesem Thema bei Spon erscheint. Und nicht nur da. Klar Multimedia ist nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken.
Aber natürlich geht alles noch besser. Müsste es zumindest. Sonst hätte ich heute nicht eine Stunde Zeit damit vergeudet eine bestimmte Information auf den Seiten der HU zu suchen. Allgemein wird man da schnell fündig – doch auch das ist davon abhängig, ob man eine allgemeine Information sucht oder etwas institutsspezifisches. Denn gerade bei letzterem hinkt das letzte Update oft noch nach.
Zurück zum eigentlichen Thema: Spon berichtet dieser Tage über Blogs an amerikanischen Unis und über das Projekt der FU Berlin, das wohl noch nicht so richtig in die Gänge kommt.
Hmm, Moment mal. Die FU hat sowas? Als ich noch dort immatrikuliert war, endete jeder virtuelle Gang durch Informations- und Fakultätsseiten in einem Spießrutenlauf. Zumindestens wenn man ein Orchideenfach wie Sinologie studiert hat. Da stellt sich doch die Frage, wie lange es dauert, bis die HU („wir haben gerade den Exzellenzrundgang hinter uns gebracht und sind ja ach so stolz auf uns“) auch ein Bloggersystem etabliert. Kann ja gar nicht so schwierig sein und selbst die technischen Voraussetzungen zu schaffen, dürfte nicht teuer sein, wenn es heutzutage schon kostenlose Foren gibt, die Blogs als Feature eingebunden haben. (Von Systemen wie wordpress, blogger oder twoday mal ganz zu schweigen.)
Und gerade auf solchen Blogs von Studenten, findet man dann eventuell ja gerade die Informationen, die die jeweiligen Institute nicht schnell genug aktualisieren – was sowohl den Studenten als auch den Dozenten ihre Lern- und Lehrarbeit doch erheblich erleichtern dürfte.
Juni 14, 2007
Lange nicht mehr gehabt, gerade aber irgendwie angebracht: Eine Filmkritik.
Stranger than fiction
Ein brillanter Film über Schreibblockaden, den Wert des Lebens und den Wert von Literatur. Was so erst mal nicht weiter besonders klingt, kommt charmant rüber.
Harold Brick (Will Ferrell), langweiliger, schrittezählender Steuerbeamter, hört eines Tages Stimmen. Genauer gesagt eine Stimme, die als Erzählerin Dinge seines Lebens in sein Ohr flüstert. Alles schön und gut und Schizophrenie, würde sie nicht eines Tages seinen nahen Tod prophezeien. Dummerweise ohne Wie, Wann und Warum.
Ein Gang zur Psychologin später, wendet sich Harold an den einzig kompententen Ratgeber, den er auftreiben kann: Einen Literaturprofessor, gespielt von Dustin Hoffman. Die Komödie wechselt spielerisch zur Tragödie und wieder zurück und auch mit der unvermeidlichen Liebesgeschichte ist dieser Film ein wahrer Genuss.
November 17, 2006
Jede Stimmung hat ihre Musik, ebenso jede Jahreszeit. Im Frühherbst, mit Sonnenschein habe ich folgendes im Ohr, was ich gerne empfehle:
Poe
Die beiden Alben der Singer-Songwriterin „Hello“ und „Haunted“ bestechen durch Poes fantastische Stimme, eingängige bis tiefgründige Texte (gerade Haunted ist brillant) und einen angenehmen Stilmix. Schade, dass es nur diese beiden Alben von ihr gibt – kaum hat man sie kennengelernt, kennt man auch schon alles von ihr.
Eskobar
Als männlich-stimmiges Gegenstück empfiehlt sich „Eskobar“. Wunderbar melodiöse Stücke, eine ruhige Atmosphäre und sicherlich für jede Jahreszeit geeignet, aber nun mal jetzt gerade entdeckt.
Hushpuppies
Schon rockiger kommen die französischen Hushpuppies mit „The Trap“ daher. Definitiv gute Laune würdig und am ehesten in die Schublade „gehobener Garagenrock“ zu schieben.
Juli 16, 2006
Garden State
Zack Braffs überzeugendes Regie-Debut in dem er auch gleich die Hauptrolle spielt.
Ein mittzwanziger am Leben gescheiterter Mann kehrt nach dem Tod seiner Mutter in seine Heimatstadt zurück. Dort wird er konfrontiert mit seinem ihn seit Jahren aus der Ferne therapierenden Vater, mitgelangweilten Gleichaltrigen, die durch Drogen der Realität entfliehen und mit Sam, wie immer glänzend dargestellt durch Natalie Portman.
Nach und nach erwacht der Protagonist aus seiner Starre und beginnt das Leben zu schätzen.
About Schmidt
Jack Nicholson in einer seiner tragikkomischen Rollen.
Warren Schmidt ist frisch pensioniert und erlebt das klassische Dilemma. Er fragt sich, wo sein Leben hin verschwunden ist, was er damit angefangen hat und was er mit dem Rest noch anstellen kann. Nachdem er zufällig den Werbespot für eine Hilfsorganisation sieht übernimmt er die Patenschaft für einen kleinen afrikanischen Jungen – und beginnt ihm lange Briefe zu schreiben. Über sich, sein Leben, seine Familie. Nachdem dann seine Frau stirbt, begibt sich Schmidt auf eine Roadtrip zu den Stätten seiner Jugend und zur Hochzeit seiner sich von ihm entfremdenden Tochter.
Jeffrey
Eine der brillantesten Filme zur Schwulen-Aids-Thematik. Ursprünglich ein Theaterstück wurde es auch genau so umgesetzt. Fantastische Voice-Overs, Einbeziehung des „Publikums“, Statisten mischen sich unversehens ins Geschehen ein.
Jeffrey (wie alle Darsteller in diesem Film, brillant: Steven Weber), ein kellnernder Gelegenheitsschauspieler, fühlt sich durch die Krankheit Aids derart verängstigt, daß er beschließt nie wieder Sex zu haben. Nicht daß er Sex nicht mögen oder schätzen würde, aber es wird ihm zu gefährlich. Nach Alternativen suchend lernt er im Fitness-Center Steve kennen – und verliebt sich. Nur äußerst widerwillig und unter dem Druck seiner Freunde läßt er sich auf eine Verabredung ein. Als er erfährt, daß Steve Hiv-positiv ist, zieht er sich jedoch zurück.
Der Film ist sehr wechselvoll zwischen wirklich witzigen bis tragischen Szenen (und mit Patrick Stewart in einer der überzeugensten Darstellung eines weinenden Mannes im Film). Natürlich gibt es ein Happy-End, aber keins das unberührt vom Thema Aids und Tod bleibt.
Juni 20, 2006
Damit der geneigte Leser auch weiß, was sich hinter den netten Links, die ich empfehle verbirgt und damit ich auch mal etwas empfehlen kann ohne es gleich in die Linkliste aufzunehmen (wird ja irgendwann zu unübersichtlich): Die Linktipps.
Heute eine Zusammenfassung.
Auf gedichtedotcom, dem größten und in seiner Art ältesten deutschsprachigen Gedichteforum, tummelt sich alles: Vom wirklich begabten Dichter über an sich Arbeitenden bis zu absoluten Anfängern im Bereich des Schreibens. Es ist gewiß am Anfang sehr viel Durchhaltevermögen erforderlich, gerade wenn man Kritik an den eigenen Texten noch nicht wirklich gewöhnt ist, doch wer dabeibleibt, kann unheimlich viel lernen. Außerdem bietet die vielzahl an Usern ein breites Spektrum an Persönlichkeiten – was manchmal auch zu ein wenig Tumult führen kann.
Dichterplanet.com ist da schon weitaus kleiner und beschaulicher. Dafür gibt es hier weniger Anfänger und mehr fachliche Spitzfindigkeiten. Zuweilen leider noch etwas wenig frequentiert (es lebe das Sommerloch), dafür halten sich Kleinkriege in Grenzen.
Ehrensenf ist eine unglaublich spritzige Internet-Nachrichtensendung. Die Moderatorin Kathrin nimmt aktuelle Ereignisse, Netzfundstücke und Kurioses auseinander und kommentiert sie auf sehr intelligente und knackige Art und Weise. Da gabs sogar schon einen Grimme-Publikumspreis als Auszeichnung.
Der Blog des Autors Peter Nathschläger bietet Einblicke in sein Leben, oft genug sein Schreibens und zuweilen zynische Kommentare bezüglich Politik und Gesellschaft, gerade was die Wahrnehmung der Schwulenszene betrifft.

